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B E R L I N E R K A B I N E T T
Der Verein BERLINER KABINETT e.V.
wurde 1998 gegründet. Er ist gemeinnützig tätig.
Seine Mitglieder sind Berliner Bildende Künstler,
Kunstwissenschaftler und Galerieleiter.
Der Verein kuratiert Ausstellungen, fördert insbesondere die Ausstellungsreihe
BERLINER KABINETT und die Vergabe des Egmont-Schaefer-Preises für Zeichnung.
Außerdem verwaltet er den Nachlass des Berliner Zeichners Egmont
Schaefer.
Der Verein ist aus der Ausstellungsreihe BERLINER KABINETT hervorgegangen,
die
1990 von dem Maler HOW Toppl und dem Galerieleiter Karl-Friedrich Schmalwasser
ins
Leben gerufen wurde. Sie widmet sich vorrangig den Arbeiten auf Papier, der
Druckgrafik und der Zeichnung.
Aus der Ausstellungsreihe BERLINER KABINETT ist der Egmont-Schaefer-Preis
für
Zeichnung hervorgegangen.
Anliegen der Ausstellungsreihe war es von Beginn an, sich den neuen
Bedingungen im wiedervereinigten Berlin zu stellen, Künstler aus
beiden
Teilen der Stadt zusammenzuführen und mit ihren Arbeiten zu zeigen.
BERLINER KABINETT kann auf ein kontinuierliches Ausstellungsgeschehen verweisen.
Die Ausstellungen fanden vor allem in der Galerie im Turm, Friedrichshain-
Kreuzberg, der galerie parterre, Pankow, aber auch an anderen
Ausstellungsorten inner- und außerhalb von Berlin statt.
Mehr als 250 Berliner Künstler und ihre Gäste haben inzwischen
in den
Ausstellungen des BERLINER KABINETT ihre Arbeiten vorgestellt. An der
Jubiläumsausstellung des Jahres 2000 beteiligten sich 198 Künstler.
Der Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung ist bisher an 6 Künstler
in und außerhalb Berlins vergeben worden.
Dem Verein BERLINER KABINETT ging und geht es um lebendige Ausstellungen
zur Berliner Kunst, um die Kunst in Ost und West und außerhalb Berlins,
um das
Nebeneinander von bekannten und weniger bekannten Künstlern, Generationen,
Handschriften und Positionen. Es geht vor allem um ein Stück Normalität
im
Zusammenhang mit Kunst und um die Wertschätzung des Elementaren
künstlerischen Arbeitens.
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